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Die Rehabilitation von Kindern (Kinderheilbehandlung)

Die Bewilligung einer Kinderrehabilitation durch die Rentenversicherung setzt voraus, dass die beeinträchtigte Gesundheit des Kindes voraussichtlich wesentlich gebessert oder wiederhergestellt werden kann. Das Kind muss eine Krankheit haben, die eine spätere Erwerbsfähigkeit voraussichtlich beeinträchtigen könnte.

kinderheilbehandlung

Bei der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen gelten teilweise andere strukturelle Rahmenbedingungen als bei der Rehabilitation von Erwachsenen.

Als Kinder gelten in diesem Zusammenhang die Kinder des Versicherten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Diese Regelung gilt auch für Stiefkinder, Pflegekinder, Enkel oder Geschwister die im Haushalt des Versicherten betreut werden.

Befindet sich ein Kind in der Ausbildung, leistet ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr ab, kann sich die Altersgrenze entsprechend bis maximal zur Vollendung des 27. Lebensjahres erhöhen. Bei Kindern, die aufgrund einer Behinderung nicht selbst für Ihren Unterhalt sorgen können, entfällt die Altersgrenze.


Link Deutsche Krebshilfe Berufstätige Eltern, die ein Kind aufgrund von Krankheiten pflegen müssen, können, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, von der Krankenkasse an bis zu 10 Tagen im Jahr ein Kinderpflege-Krankengeld erhalten. Alleinerziehende sogar an bis zu 20 Tagen je Kind. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.


Inhalte der Kinderheilbehandlung

Chronisch kranke Kinder und Jugendlichen müssen sich mit all ihren Fähigkeiten ihrer gesundheitlichen Situation anpassen. Die Kinderrehabilitation konzentriert sich daher nicht nur auf die rein medizinischen Bereiche, sondern verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen mit chronischen und häufig auch psychischen Krankheiten Hilfestellung bei der Bewältigung des Alltages, bei der Integration in ihr normales Umfeld und beim Einstieg in das Berufsleben zu geben.

So sind verschiedene Beratungs- und Schulungsansätze meist ein fester Bestandteil des Rehabilitationsprogrammes. Kinder mit Allergien lernen zum Beispiel, Risikofaktoren zu meiden. Bei Kindern mit schwerem Übergewicht (Adipositas) stehen meist Sport und Ernährungsberatung auf dem Plan.

Link Deutsche Krebshilfe Informationen zum Thema Kinder- und Jugendrehabilitation erhalten Sie auch bei der Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen e.V. unter
www.arbeitsgemeinschaft-kinderrehabilitation.de


Die Rehabilitation von Kindern findet immer als stationäre Maßnahme statt. Dadurch sollen Kinder zum Beispiel die Integration in eine Gruppe mit anderen ebenfalls chronisch kranken Kindern lernen. Ein Schwerpunkt der Kinderrehabilitation liegt zudem im Erlernen alltäglicher Dinge und Strategien, die im Zusammenhang mit den jeweiligen Krankheiten stehen. Die Dauer einer Kinderheilbehandlung beträgt in der Regel 4 Wochen und kann bei medizinischer Notwendigkeit verlängert werden.

Kostenträger und Zuzahlungen

Eine Kinderheilbehandlung kann generell alle 4 Jahre beantragt werden. Bei medizinischer Notwendigkeit auch früher. Der Kostenträger der Rehabilitation ist in der Regel die Gesetzliche Rentenversicherung. Falls Sie als Elternteil die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen, können Sie den Antrag auf eine Kinderrehabilitation auch bei Ihrer Krankenkasse stellen. Bei KIndern mit psychischen Erkrankungen oder Verhaltensstörungen kommen auch die Träger der Jugendhilfe (Jugendämter) in Frage.

Eine Zuzahlung ist bei einer Kinderheilbehandlung nicht zu leisten.



Worauf Sie bei der Antragstellung achten sollten:

Die Antragstellung bei einer Kinderrehabilitation läuft prinzipiell genauso ab wie bei der medizinischen Rehabilitation. Wenn der Arzt die medizinische Notwendigkeit der Rehamaßnahme bestätigt, erfolgt die Antragstellung beim zuständigen Kostenträger.

Bei Kindern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr werden auch die Reisekosten für einen Reisebegleiter übernommen. Im Befundbericht muss die Notwendigkeit der Mutter oder des Vaters als Begleitperson angegeben werden. Soll ein gesundes Geschwisterkind zudem als Begleitkind mit aufgenommen werden, müssen die Eltern dies extra beantragen.



Nach der Reha: Sozialmedizinische Nachsorge

Die sozialmedizinische Nachsorge gehört zu den sonstigen Leistungen zur Rehabilitation und ist für chronisch und schwertkranke Kinder und Jugendliche. Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche, die das 14. Lebensjahr und in besonders schwerwiegenden Fällen das 18. Lebensjahr, noch nicht vollendet haben. Sie beginnt innerhalb von 6 Wochen im Aschluss an eine Krankenhausbehandlung oder an einen stationären Aufenthalt in einer Reha-Klinik. die sozialmedizinische Nachsorge umfasst in der Regel 20 Nachsorgeeinheiten.

www Nähere Informationen zum Thema "Sozialmedizinische Nachsorge" nach einer Rehabilitation finden Sie im Internet unter www.bunter-kreis.de

antrag Hier finden Sie das notwendige Antragsformular:
ärztliche Verordnung für sozialmedizinische Nachsorgemaßnahmen
(verlinkt auf: www.aok-gesundheitspartner.de)

 






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