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Gesundheit fördern durch Bewegung und Sport

Unser Körper ist jedoch für ein Leben mit Bewegung programmiert. Ohne Bewegung werden unser Skelett, die Muskulatur und die inneren Organe nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Der Körper wird anfälliger für Krankheiten.

familie beim lauftraining

Viele Zivilisationskrankheiten sind auch auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Dazu gehören Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Übergewicht oder chronische Rückenbeschwerden.

Wer sich entschlossen hat, regelmäßige Bewegung und Sport in seinen Tagesablauf zu integrieren, wird bald ein ganz neues Körperbewusstsein und Körpergefühl entwickeln.

info Viele Krankenkassen unterstützen ihre Mitglieder bei der aktiven Gesundheitsvorsorge und bieten Beratung, Information, Training und verschiedene Kurse an. Auch virtuelle Coaches, wie zum Beispiel Lauf- und Trainingstagebücher sind auf vielen Internetseiten von Krankenkassen zu finden.


Auch wenn der Satz gilt: „Aller Anfang ist schwer“, so stellen sich dennoch bei regelmäßigem Training bereits nach 2 bis 3 Wochen erste Erfolge ein.

Generell raten Sportexperten dazu, lieber mehrere kurze Sporteinheiten über die Woche zu verteilen. Statt eines einzigen 90-minütigen Trainings pro Woche ist es also sinnvoll, lieber 3 Mal 30 Minuten zu trainieren. Regelmäßiges Training ist nicht nur effektiver, sondern schützt auch vor Überlastungen.


Was muss ich beachten bevor es losgeht?


Ein Muss: Der Gesundheitscheck beim Arzt

Wer sich entschlossen hat, ein Sport- oder Trainingsprogramm zu beginnen, sollte auf jeden Fall zuerst seinen Arzt konsultieren. Spätestens ab einem Lebensalter von 35 Jahren oder nach längerer sportlicher Pause, ist eine intensive medizinische Untersuchung sinnvoll. Dies gilt vor allem für Übergewichtige, Raucher oder Menschen mit akuten Erkrankungen. Aus diesem Grund bieten die Krankenkassen generell einen so genannten „Gesundheits-Check 35“ an. Bei der Untersuchung durch den Arzt können bislang noch nicht bekannte Risikofaktoren aufgedeckt werden.


Die sportmedizinische Untersuchung

Wer mit dem Gedanken spielt, sich künftig intensiver mit dem Thema Sport auseinanderzusetzen, sollte sich einer sportmedizinischen Untersuchung unterziehen. Beim sportmedizinischen Eingangscheck erfolgt neben Anamnese und körperlicher Untersuchung auch eine Beurteilung des persönlichen Trainingszustandes. Im Gegensatz zum Fitnesstest, bei dem lediglich die körperliche Leistungsfähigkeit gemessen wird, ermittelt die sportmedizinische Untersuchung den tatsächlichen gesundheitlichen Zustand.
Die Kosten für eine sportmedizinische Untersuchung bei einem niedergelassenen Sportmediziner sind zum Teil recht unterschiedlich und können etwa zwischen 100,- und 350,- Euro betragen. Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren eine rein präventive sportmedizinische Untersuchung allerdings nicht.


Welcher Sport ist der richtige?

Nicht jede Sportart ist für jeden gleich gut geeignet. Je nach körperlichem Zustand oder eventuellen Erkrankungen sollte ein Sport ausgewählt werden, der in erster Linie die eigene Gesundheit fördert. Auch der Spaß-Faktor sollte bei der Auswahl eine Rolle spielen, damit Sie regelmäßig am Ball bleiben und Freude an der Bewegung haben.
Möchten Sie zum Beispiel Ihre Rückenmuskulatur stärken, erhalten Sie durch ein gezieltes Krafttraining ein besseres Trainingsergebnis als durch Walking. Walking oder Nordic Walking hingegen fördern primär die Ausdauer und haben somit positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System.




Einige Sportarten kurz vorgestellt


Jogging/Laufen
Joggen, bzw. Laufen steigert die Ausdauer, stärkt das Herz-Kreislauf-System und kräftigt den Bewegungsapparat. Wer mit dem Laufen beginnen will, sollte vorher unbedingt beim Arzt einen Gesundheitscheck durchführen lassen, da sich Erkrankungen an Herz, Rücken oder Gelenken durch das Lauftraining verschlimmern können. Wer nicht alleine laufen will, sollte sich einer Laufgruppe anschließen. Die meisten Laufgruppen bieten auch ein Programm für Anfänger an. Auch das Training auf dem Laufband ist effektiv. Am Anfang sollte man seine Herzfrequenz am besten mit einer Pulsuhr kontrollieren.

Walking
Walking ist eine moderne Ausdauersportart für Menschen, die ihre Ausdauer schonend fördern möchten. Walking ist schnelles, sportliches Gehen. Während Joggen gerade für Ältere, Kranke oder untrainierte Menschen oft zu anstrengend oder zu belastend für die Gelenke ist, kann Walking von fast jedem ohne große Bedenken gemacht werden.

info

Um die optimale Herzfrequenz beim Ausdauertraining zu ermittel, raten Experten dazu, sich an folgenden Werten zu orientieren:

220 minus Lebensalter = Maximale Herzfrequenz beim Training
davon 60 bis 80% = Optimale Herzfrequenz beim Training

Die optimale Herzfrequenz ist jedoch für jeden individuell. Generell gilt, dass man beim Training ein "angenehmes Gefühl" haben sollte und nicht in Erschöpfung gerät oder völlig außer Atem.


Nordic Walking
Nordic Walking stärkt Kreislauf und Rücken, hilft bei Verspannungen und trägt zum Stressabbau bei. Zudem kann der Sport bis ins hohe Alter praktiziert werden. Kein Wunder also, dass dieser Sport in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger gefunden hat. Um den Sport effizient auszuüben, ist das Erlernen der richtigen Technik ein Muss. Kurse werden inzwischen nahezu überall angeboten und von den Krankenkassen mit bis zu 80% gefördert.

Schwimmen
Schwimmen ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Hat man es einmal erlernt, beherrscht man es sein Leben lang. Beim Schwimmen werden fast alle Muskelgruppen beansprucht. Zudem werden das Herz-Kreislauf-System trainiert und die Lungenfunktion verbessert. Aber auch beim Schwimmen gilt, dass die richtige Technik wichtig ist. Bei falscher Technik kann es zu Schädigungen der Wirbelsäule und der Muskulatur kommen.

Krafttraining
Eine medizinisch indizierte Kräftigung der Muskulatur kann wesentlich dazu beitragen, die individuellen Fähigkeiten des Bewegungsapparates zu entwickeln, zu erhalten oder (z.B. nach einer Reha) wiederzugewinnen. Dabei ist es generell wichtig, sich vor dem Krafttraining beraten zu lassen und mit einem ausgebildeten Trainer einen individuellen Trainingsplan zu erstellen.

Spezialkurse bei bestimmten Erkrankungen

Viele Krankenkassen bieten Kurse für Menschen mit spezifischen Erkrankungen an. Das Trainingsprogramm berücksichtigt dabei die speziellen körperlichen Voraussetzungen, die die jeweilige Erkrankung mit sich bringt.

Zu den speziellen Kursangeboten gehören unter anderem:
Herzsport
Diabetessport
Lungensport
Sport bei Rheuma
Sport bei Osteoporose


info

Eine Sporteinheit ganz nebenbei:
Alles eine Frage der Gewohnheit: Auch im Alltag lässt sich jede Menge Bewegung einbauen. Befolgt man einfach ein paar kleine Regeln, kommt im Laufe einer Woche ganz schön was zusammen:

Täglich mindestens 3.000 Schritte gehen
Kurze Wege öfter zu Fuß gehen
Treppen steigen statt Fahrstuhl fahren
Kurze Wege mit dem Fahrrad zurücklegen







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