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Leben mit Behinderung
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Soziale Rehabilitation für Menschen mit Behinderung

Leistungen zur Teilhabe in der Gesellschaft umfassen alle Hilfen, die Menschen mit Behinderung die Integration ins gesellschaftliche Leben ermöglichen oder erleichtern sollen. Um Leistungen für Menschen mit Behinderung zu erhalten, muss der Betroffene sozialrechtlich als behindert gelten. Dazu muss eine erhebliche Beeinträchtigung vorliegen, die mindestens 6 Monate lang vorliegt.

blindenhund

Ab einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 gilt ein Mensch als schwerbehindert. Personen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 30 können unter bestimmten Voraussetzungen als "Gleichgestellte" gelten. Sie haben allerdings auf bestimmte Leistungen wie Fahrdienste keinen Anspruch und erhalten keinen Schwerbehindertenausweis. Ein Antrag auf Gleichstellung muss bei der Agentur für Arbeit gestellt werden.

info Menschen mit Behinderung erhalten über Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Auskunft. Von Montags bis Donnerstags, jeweils von 8 bis 20 Uhr, werden Fragen zum Thema unter der Nummer 01805/ 676715 (14 c./min. aus dem Festnetz) beantwortet.


Leistungsträger

Die Leistungsträger für Nachteilsausgleiche und Hilfen für die Integration Behinderter sind vornehmlich:

• Die Rentenversicherungsträger
• Die Krankenkassen
• Die Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften)
• Die Agenturen für Arbeit
• Die Intergrationsämter


Nachteilsausgleiche und Hilfen für Behinderte

Von den zahlreichen Nachteilsausgleichen und Hilfen, die behinderten Menschen die soziale Integration stellen wir Ihnen hier einige der wichtigsten vor:

Schwerbehindertenausweis
Schwerbehinderte Menschen können einen Schwerbehindertenausweis erhalten. Dieser Ausweis enthält der Grad der Behinderung sowie weitere gesundheitliche Merkmale (sog. Merkzeichen) und dient als Nachweis für die Inanspruchnahme von Rechten und Nachteilsausgleichen. Der Schwerbehindertenausweis muss beim zuständigen Versorgungsamt beantragt werden und gilt in der Regel für 5 Jahre. Nach Ablauf der 5 Jahre kann er jeweils verlängert werden.

Fahrdienste und öffentliche Verkehrsmittel
Fahrdienste sind in der Regel von Wohlfahrtsverbänden organisiert und werden vom örtlichen Sozialhilfeträger finanziert. Schwerbehinderte können solche Fahrdienst kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr in Anspruch nehmen. Schwerbehinderte haben zudem die Möglichkeit, öffentliche Verkehrsmittel gegen Vorlage des Schwerbehindertenausweises kostenlos zu nutzen.

Hilfsmittel
Als Hilfsmittel bezeichnet man Gegenstände oder Geräte, die auf eine Behinderung ausgerichtet sind. Dazu gehören zum Beispiel ein Rollstuhl, Prothesen, Gehhilfen oder auch behindertengerechte Kranken- oder Kinderbetten. Die Möglichkeiten der Kostenübernahme sowie die geförderten Hilfmittel erfragen Sie am besten beim zuständigen Leistungsträger.

Kraftfahrzeughilfe
Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Behinderter bei seinem zuständigen Kostenträger einen Antrag auf Kraftfahrzeughilfe stellen. Die Vorausetzungen sind von jedem Kostenträger individuell definiert. Generell muss der Behinderte aber nachweisen, dass er das Kraftfahrzeug selber führt oder ein Dritter dies für ihn tut. Auch zur anschaffung des Kfz kann er einen Zuschuss erhalten, ebenso zur Erlangung eines Führerscheins oder für eine behindertengerechte Ausstattung.

Parkerleichterungen
Als Erleichterung im Personenverkehr können Schwerbehinderte einen speziellen Parkausweis und/oder einen besonderen Parkplatz in der Nähe ihrer Wohnung erhalten. Mit dem Ausweis wird beispielsweise das Parken im eingeschränkten Halteverbot oder die Nutzung von Sonderparkplätzen für Behinderte erlaubt. Parkausweis und Sonderparkplatz müssen bei der örtlichen Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.



Rundfunk- und Fernsehgebühren-befreiung/
Telefongebühren-Ermäßigung

Schwerbehinderte haben die Möglichkeit, sich von den Rundfunk- und Fernsehgebühren befreien zu lassen. Ein entsprechender Antrag muss bei der Gebühreneinzugszentrale (www.GEZ.de) gestellt werden. Eine Telefongebührenermäßigung kann bei der Deutschen Telekom beantragt werden. Die Telefongebührenermäßigung ist eine freiwillige Leistung des Anbieters.

Reisekosten
Reisekosten sind sog. "Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation" und umfassen erforderliche Fahrt- und Transportkosten sowie Unterkunfts- und Verpflegungskosten, die im Zusammenhang mit einer Rehabilitation aufgrund von Krankheit oder Behinderung entstehen. Darunter fallen auch die Kosten für eine Begleitperson. Nähere Informationen erhalten Sie beim zuständigen Kostenträger.

info Unter www.einfach-teilhaben.de können Sie ein PDF der Deutschen Bahn AG herunterladen zum Thema "Services für mobilitätseingeschränkte Reisende". Das PDF finden Sie hier.








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