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Der Reha-Antrag
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Der Reha Antrag - Die Antragstellung

Um Leistungen zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben) zu erhalten müssen Sie einen entsprechenden Reha Antrag bei Ihrem zuständigen Kostenträger stellen. Bei der medizinischen Rehabilitation gilt, dass Sie schon alle therapeutischen Angebote vor Ort ausgeschöpft haben und bereits von einem Facharzt gegen Ihre spezielle Erkrankung behandelt worden sind. Generell muss also eine medizinische Notwendigkeit zur Reha vorliegen.


Reha Antrag - wo erhalte ich die Antragsformulare

Den Reha Antrag für eine medizinische Rehabilitation erhalten Sie ebenso wie den Antrag für berufliche Reha

bei den Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation
bei den Beratungsstellen der Rentenversicherungsträger
bei Ihrer Krankenkasse
bei den Versichertenältesten
bei den Versicherungsämtern

para Grundsätzlich kann ein Reha Antrag auch als formloses Anschreiben erfolgen. Wenn Sie auf diese Art eine Leistung zur Rehabilitation beantragen, ist der Leistungsträger verpflichtet, Ihnen die notwendigen Unterlagen zuzusenden.


Reha Antrag - Wer ist der Leistungsträger/Kostenträger?

Eine Leistung zur medizinischen oder beruflichen Rehabilitation muss beim zuständigen Leistungsträger beantragt werden. Bei Krankenkassen ist dafür eine ärztliche Verordnung erforderlich, der Rentenversicherungsträger benötigt einen ärztlichen Befundbericht.

Sind Sie als Patient im erwerbsfähigen Alter und ist durch Ihre Krankheit die Erwerbsfähigkeit bedroht, oder droht durch Ihre Erkrankung eine Verminderung der Erwerbsfähigkeit, dann ist in der Regel der Rentenversicherungsträger zuständiger Kostenträger. Informationen darüber, wer ihr zuständiger Leistungsträger sein könnte finden Sie in der Rubrik Kostenträger.


Reha Antrag - Entscheidung der Leistungs-/ Kostenträger

Ihr zuständiger Leistungsträger prüft, nachdem er Ihren Reha Antrag erhalten hat, ob Sie die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Rehabilitation erfüllen. Der Bescheid über die Durchführung einer medizinischen oder beruflichen Rehabilitation – ob zustimmend oder ablehnend – muss Ihnen in jedem Fall schriftlich übermittelt und begründet werden.

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Fällt der Leistungsbescheid positiv aus und wird Ihrem Reha Antrag somit stattgegeben, dann erhalten Sie Informationen zur Art und Dauer der Rehabilitation, zur Einrichtung und zur Zuzahlung. Ihre berechtigten Wünsche zum Ort oder zur Rehabilitationseinrichtung werden von Ihrem zuständigen Leistungsträger nach entsprechender Prüfung berücksichtigt.

Reha Antrag - Widerspruch gegen einen negativen Bescheid

Wird die Reha/ Kur abgelehnt oder sind Sie mit dem Bescheid nicht einverstanden oder halten Sie ihn für fehlerhaft, so können Sie gegen die Ablahnung des Reha Antrag Widerspruch bei Ihrem zuständigen Leistungsträger einlegen:

Der Widerspruch muss innerhalb eines Monats erfolgen
Der Widerspruch muss schriftlich erfolgen
Begründen Sie den Widerspruch ausführlich!
Fügen Sie Ihrem Schreiben nach Möglichkeit ein ärztliches Attest bei!
Berufen Sie sich bei der Wahl der Reha-Einrichtung auf Ihr Wunsch- und Wahlrecht!

para Generell gilt, dass der Widerspruch gegen einen abgelehnten Reha Antrag schriftlich innerhalb eines Monats erfolgen muss. Befindet sich der Antragsteller im Ausland, verlängert sich die Frist auf drei Monate. Bei (häufig) fehlender Rechtsmittelbelehrung verlängert sich die Frist auf 12 Monate.

Das Ergebnis der Überprüfung Ihres Widerspruchs wird Ihnen schriftlich mitgeteilt. Wenn Sie der Meinung sind, dass auch die Widerspruchsstelle Ihre Argumente nicht angemessen berücksichtigt hat, können Sie gegen den Widerspruchsbescheid Klage beim Sozialgericht erheben.


Reha Antrag - Wie geht es weiter nach der Bewilligung?

Zwischen dem Erhalt des Bewilligungsbescheides über die Reha/ Kur und dem Antritt der Leistung vergeht nur kurze Zeit. Mit der Bescheiderteilung ist die akute Rehabilitationsbedürftigkeit festgestellt worden, deshalb kann Ihr Rentenversicherungsträger einer Verschiebung des Anreisetermins auf einen späteren Zeitpunkt grundsätzlich nicht zustimmen. Das gilt insbesondere, wenn Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Agentur für Arbeit aufgefordert worden sind, einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation zu stellen. Auch bei der Kinderrehabilitation werden Terminänderungen aus schulischen Gründen nicht berücksichtigt.


Reha Antrag - Ort und Dauer der Reha/ Kur

Generell wird die medizinische Rehabilitation in indikationsspezifisch ausgerichteten Rehabilitationseinrichtungen erbracht. Leistungen zur medizinischen Rehabilitation können stationär oder ganztägig ambulant durchgeführt werden und dauern in der Regel 3 Wochen. Sie können je nach Notwendigkeit verkürzt oder verlängert werden. Eine Ausnahme stellt die Kinderrehabilitation dar. Sie wird grundsätzlich stationär durchgeführt und dauert in der Regel 4 Wochen. Auch sie kann verkürzt oder verlängert werden.


Reha Antrag - Welche Leistungen werden erbracht?

Der Leistungsumfang und die Art der Leistung werden vor Ort in der Rehabilitationseinrichtung bestimmt. Dies geschieht nach einer ausführlichen Eingangsuntersuchung. Sie erhalten zum Beginn Ihrer Reha/ Kur entsprechend dem Ziel der Rehabilitation einen Behandlungsplan. Wird während der Dauer Ihres Behandlungszeitraumes sichtbar, dass das Ziel nicht erreicht werden kann, dann können Sie in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt eine Verlängerung beantragen.


Reha Antrag - eine Begleitperson mitbringen

Wenn Sie aufgrund zwingender medizinischer Gründe oder wegen einer Behinderung auf eine Begleitperson angewiesen sind, erstattet Ihr Leistungsträger auch für diese die Reisekosten. Bei besonders schweren Behinderungen übernimmt dieser in Einzelfällen auch die Unterbringungskosten für die Begleitperson. Sie müssen dazu in jedem Fall aber vorher einen entsprechenden formlosen Antrag bei Ihrem Leistungsträger stellen. Bei Kinderheilbehandlungen kommen auch die Eltern als Begleitperson in Frage und evtl. auch gesunde Geschwister. Neben den Reisekosten wird in bestimmten Fällen auch der Verdienstausfallanalog zum Kinderpflege-Krankengeld von der Krankenkasse übernommen.


Wunsch- und Wahlrecht

Im Rahmen der Beantragung einer medizinischen oder beruflichen Rehabilitation können Sie, soweit keine medizinischen Gründe dagegensprechen, von Ihrem Wunsch- und Wahlrecht Gebrauch machen. Ist der Leistungsträger die Krankenkasse, informieren Sie sich über die Rehabilitationskliniken, die Ihr Krankheitsbild behandeln können, die zertifiziert sind und entsprechende Verträge mit dem Leistungsträgern abgeschlossen haben. Ist der zuständige Leistungsträger die Gesetzliche Rentenversicherung, kann ihr behandelnder Arzt eine Empfehlung abgeben.

Welche Kliniken für Ihre spezielle Erkrankung in Frage kommen, können Sie hier recherchieren:

klinikverzeichnis

Fügen Sie Ihrem Antrag auf Reha/ Kur ein formloses Schreiben bei, in dem Sie Ihre Wünsche an die Rehabilitation benennen. Die Leistungsträger prüfen, ob in Ihrem speziellen Fall Ihrem Wunsch entsprochen werden kann. Berücksichtigt werden Ihre persönliche Lebenssituation, Alter, Geschlecht, Familie, religiöse oder weltanschauliche Bedürfnisse. Die Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung der Behandlung bestimmen jedoch die Leistungsträger.






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